KK Drei Tannen auf Reisen

Kegelklub Drei Tannen aus Olten – Original Emmentaler Spiele

Klubausflug 2017 Trachselwald 070 

Anfangs August an einem warmen und freundlichen Samstag trafen sich die wie immer frohgelaunten Mitglieder des Kegelklubs Drei Tannen aus Olten zusammen mit ihren Partnerinnen beim Bahnhof der gleichnamigen Stadt. Ziel des diesjährigen Ausfluges soll das Haflinger Zentrum Trachselwald sein.

Die reisefreudige Gruppe bestieg pünktlich den Zug nach Burgdorf mit anschliessender Weiterfahrt nach Grünenmatt im schönen Emmental. Nach wenigen Minuten Wartezeit trafen zur Freude der 14-köpfigen Gesellschaft die beiden von je zwei Haflinger-Pferden gezogenen Planwagen vor. Die Wagenführerin und der Wagenführen haben zu einer wunderschönen und gemütlichen Rundfahrt geladen. Vorbei an typischen und blumengeschmückten Emmentaler Bauernhäuser, durch kleine Dörfer und Weilern mit interessanten Eindrücken wie einer etwa 600-jährigen Linde wurde nach etwa 90-minütiger Planwagenfahrt das Haflinger Zentrum in Trachselwald erreicht.

Wiederum wurden die Drei Tannen Städter sehr freundlich empfangen und mit einem speziellen Apero auf der Gartenterrasse des Hofes überrascht. Ein feiner und wohlschmeckender Apfelchampagner ist doch für die meisten Gäste eher immer etwas Unbekanntes. Emmentaler Spezialitäten von küchengeräucherter Hamme mit verschiedenen frisch zubereiteten Salaten, über vegetarische Produkte und natürlich hausgemachter Zopf wurde den Anwesenden zum Mittagessen serviert.

Nach feinstem Speis und Trank begannen unter kundiger Führung die Original Emmentaler Spiele. Mit viel Spass und Humor gaben alle Teilnehmenden während den neun verschiedenen Disziplinen ihr Bestes. Emmentaler-Cricket, Nägel einschlagen, Armbrustschiessen, Blasrohrpfeilschiessen sowie Geschicklichkeits- und Reaktionsspiele wie Lochkäseplatte mit Murmel, Wurfspiel mit Pin-Pong-Ball, Tischcurling und Ringe werfen mussten gespielt werden. Der grosse Hit für das Oltner Team war selbstverständlich kegeln auf der guterhaltenen Freiluft-Holzkegelbahn wobei die Kegel natürlich auch von Hand gestellt werden mussten. Der Kugelrücklauf mit etwas Gefälle brachte die Kugeln immer wieder zurück zur aktiven Keglerin oder Kegler.

Nachdem die Spielerinnen und Spieler mit unterschiedlichem Erfolg, dennoch sehr amüsiert und frohgelaunt die neun Disziplinen beendeten wurde zur kleinen Siegerehrung der drei Bestplatzierten aufgerufen. Was abschliessend zum tollen Nachmittag natürlich nicht fehlen durfte war der Genuss des einheimischen Desserts, Emmentaler-Meringue mit Nidle und Glace.

Bald einmal nach gemütlichem Beisammensein verabschiedete man sich von den tollen Gastgebern des Haflinger Zentrums und spazierte gemeinsam zum Bahnhof nach Grünenmatt. Beim Umsteigeort Burgdorf wurde noch ein sonniges Gartenrestaurant besucht um den wunderbaren Tag nochmals Revue passieren zu können. Für den Drei Tannen Kegelklub und dessen Partner endet ein wiederum sehr gelungener und unvergesslicher Tagesausflug.

Ein herzliches Dankeschön dem Präsidenten des Kegelklubs Martin Julmi, welcher wiederum eine tolle Reiseidee in die Tat umsetzte. Mit einem gewohnt festen Händedruck verabschiedete man sich gegenseitig und freut sich bereits jetzt schon auf die nächste Klubreise.



Besuch des Vorstandes UV Graubünden beim Vorstand des Freien Keglerverbandes Olten und Umgebung

Am 20. und 21. Mai war es wieder soweit, dass wir auf Einladung des Vorstandes Freier Keglerverband Olten und Umgebung und ihrem Ehrenpräsidenten Paul Bussmann ein sehr schönes und unvergessliches Wochenende im Verbandsgebiet der Oltner verbringen durften. Gerne sind wir dieser Einladung gefolgt, damit diese Tradition, sich alle 2 Jahre zu treffen, aufrechterhalten werden kann. Ich erhielt von Placi den Auftrag schönes Wetter aus dem Bündnerland mitzunehmen und siehe da, nach anfänglich trübem Wetter, konnten wir nur noch schönes und heisses Wetter geniessen

Schon um 09.00 Uhr hiess es für uns Bündner antraben, bei Paul Bussmann in Härkingen. Aber wie es so ist, wie weiter weg, wie früher ist man am Ziel. Die warmen Gipfeli mussten zuerst noch abkühlen, aber die Blasen an den Fingern sind bereits wieder verschwunden. Allmählich war dann die Runde mit den Mitgliedern des Vorstandes FKV Olten und leider nur drei Bündnern komplett. Nach herzlicher Begrüssung fühlten wir uns sehr wohl in dieser Runde, denn es waren fast alles bekannte Gesichter und man verstand sich von Anfang an bestens.

Schon bald hiess es aufbrechen, denn die Organisation und das Programm war sehr vielseitig und bis ins letzte Detail geplant. Wir bestiegen nun die Autos der Oltner und begaben uns nach Solothurn auf den Markt, denn ich persönlich musste mich noch mit frischem Gemüse eindecken☺!

Anschliessend verschoben wir uns nach Rüttenen in die Verenaschlucht, wo wir im Restaurant Einsiedelei mit einer feinen kalten Platte verpflegt wurden. Da während des ganzen Treffens absolutes Alkoholverbot bestand, begnügten wir uns mit Mineralwasser. Bevor wir wieder aufbrechen, blieb noch etwas Zeit, diese historische Stätte, die Einsiedelei und die Schlucht zu besichtigen.

Nach der Weiterfahrt über verschiedene Landstrassen erreichten wir das allseits bekannte, luzernische St. Urban. Dort wurden wir von einem freundlichen und fachkundigen Führer empfangen. Während rund eineinhalb Stunden hat er uns sehr vieles und absolut interessantes über die Klosterkirche, Bibliothek und vieles mehr nähergebracht. Es gab keine Frage, welche nicht bis ins kleinste Detail beantwortet werden konnte, toll! Ich persönlich war am Anfang etwas skeptisch, muss aber im Nachhinein ehrlich zugeben, dass es nie langweilig oder eintönig war.

Weiter führte uns der Weg in die Waldhütte der «Schluch-Wägeler» nach Härkingen, wo der Apero bereits auf uns wartete. Viele Vorbereitungen für das Nachtessen wurden getroffen, alles stand bereit für ein sehr feines Fondue Bourguignonne. Bei interessanten und gemütlichen Gesprächen und Diskussionen flogen die Stunden nur so dahin. Ich persönlich nutzte die Gelegenheit unseren Oltner Vorstandskolleginnen und Kollegen für Ihre Gastfreundschaft zu danken und übereichte jedem einen Brieföffner und Schlüsselanhänger, gefertigt aus Bündner Stein mit Gravur. Doch bevor es Zeit war zum Aufbrechen, hat Pauli noch eine Überraschung auch für die Oltner bereit. Es hiess die Hütte zu verlassen, niemand wusste was passiert. Doch bald war das Geheimnis gelüftet, aus dem Wald heraus hörte man Klänge eines Dudelsacks. Es war eine sehr schöne und gelungene Überraschung, die Pauli mit dem Auftritt von Monika Häfeli gelang. Auch erfuhren wir viele Eigenheiten über dieses spezielle Instrument, die wir sonst nie erfahren hätten. Nachdem wir noch ein paar Flaschen Mineralwasser zu Gemüte geführt hatten, wurde es langsam Zeit unser Nachtlager aufzusuchen.

Nach mehr oder weniger langer Nachtruhe hiess es um 09.30 h wieder in der Waldhütte antreten, wo schon ein reichhaltiges Frühstücksbuffet auf uns wartete. Es fehlt wirklich an nichts, denn von einer feinen Rösti mit Speck und Spiegelei, über feinen Butterzopf, Käse, Fleisch und einfach alles was zu einem reichhaltigen Frühstück gehört war in genügender Menge vorhanden.

Da wir noch einen weiten Heimweg vor uns hatten, und auch etwas müde und abgekämpft wirkten, beschlossen wir um ca. 14.00 h die Heimreise anzutreten.

Ich möchte es nicht unterlassen, den Vorstandskolleginnen und Kollegen des UV Olten für die perfekte Organisation bestens zu danken. Wir erlebten wirklich sehr schöne Tage, die uns in bester Erinnerung bleiben. Nicht vergessen möchte ich auch allen andern Heinzelmännchen und Heinzelfrauchen die im Hintergrund wirkten, allen voran Irene Bussmann, Renate Caluori und Sylvia Gygax für die aufwendigen Vorbereitungen, die sie alle im Stillen vorbereitet haben, bestens zu danken.

Wir freuen uns jetzt schon auf den Gegenbesuch in 2 Jahren im Bündnerland.

Christian Wilhelm

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