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In einer Hauptrunde mussten vorerst 13 Sieger ermittelt werden um das 1/16-Final Tableau zu komplettieren. Den ersten überragenden Glanzpunkt setzte dabei Fridolin Wicki, der in der 1. Paarung auf den Bahnen 3+4 gleich mit glänzenden 420 Holz aufhorchen liess. Im hochstehendsten Duell verlor Markus Trüssel gegen Philipp Murat mit 411:413 Holz. Dieses starke Resultat hätte Markus ansonsten genügt, um alle übrigen 12 Konkurrenten der Bahnen 1+2 auszuschalten. Die dramatischste Entscheidung gab es zwischen Toni Gasser und Roli Scheidegger, welches der Mittelaargauer Einzelcupsieger von 2009 mit 400:399 um 1 Holz zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Roland patzte im letzten Wurf mit einer ärgerlichen 5 und musste die Titelverteidigung damit bereits in der 1. Runde abhacken.

Nachdem Rita Meier in der 1. Runde an Roger Aregger gescheitert war, versuchten nun die verbleibenden beiden Damen sich für die 1/8-Finals zu qualifizieren. Während Marianne Müller deutlich mit 373:410 am starken Nik Wendelspiess scheiterte, gelang der Schweizer Meisterin Vreni Imfeld ein beachtlicher Sieg. Mit sehr schönen 403:396 Holz vermochte sie keinen geringeren als den Einzelcupsieger von 2006 und 2013, Roman Hauri, zu eliminieren. Zu einem beachtlichen Sieg kam Walter Dornbierer. Mit starken 406:398 Holz vermochte er den Silbermedaillengewinner der SM 2015, Max Lustenberger, auszuschalten. Mit den Siegen von Fridolin Wicki, Roger Aregger, Marco Wanner, Slavoljub Vasilijevic, Thomas Teuscher und Martin Julmi qualifizierten sich auf den Bahnen 1+2 die mehr oder weniger erwarteten Namen für den 1/8-Final. Dasselbe galt für die Bahnen 3+4, wo sich Stefan Kocsis, Hansruedi Kiener, Toni Gasser, Philip Murat und der einzige Zürcher Vertreter, Niklaus Küng, durchsetzen konnten. Paul Nideröst und Jürg Soltermann hatten die Runde der letzten 16 kampflos erreicht, da ihre Gegner Bruno Beck und Bruno Plüss forfait erklärten.

Im 1/8-Finale entpuppte sich Nik Wendelspiess als «Ladykiller». Nach Marianne Müller zeig-te er auch Vreni Imfeld ihre Grenzen auf und gewann deutlich mit 416:401 Holz. Die weite-ren Sieger auf den Bahnen 1+2 hiessen Toni Gasser, Martin Julmi und Marco Wanner. Auf den Bahnen 3+4 konnten sich Walter Dornbierer, Stefan Kocsis, Philipp Murat und Fridolin Wicki für die Vorschlussrunde qualifizieren.

Die ersten Finalteilnehmer wurden bei den Paarungen Walter Dornbierer – Martin Julmi so- wie Philipp Murat – Fridolin Wicki ermittelt. Während sich Walter Dornbierer mit 406:405 hauchdünn durchsetzen konnte, setzte Fridolin Wicki zu einer Galavorstellung an und er- zielte mit glänzenden 424 Holz das absolute Tageshöchstresultat. Bei den nachfolgenden Paarungen Stefan Kocsis – Marco Wanner resp. Nik Wendelspiess – Toni Gasser konnten schliesslich Stefan und Nik das Finalticket lösen. Sie gewannen mit 411:380 resp. 405:401 Holz.

Im Finale, der über 100 Wurf ausgetragen wurde, kämpften somit je 2 Klubkollegen von River-Boys, Bern, und Rot-Weiss 1, Möhlin um den Einzeltitel. Dabei knüpfte Fridolin Wicki nahtlos an die Galavorstellung der Vorrunde an. Nach 50 Wurf lagen Stefan, Nik und Walter bereits 12, 17 und 18 Holz im Hintertreffen. Mit tollen 209, 212, 209 und 209 Holz erzielte Fridolin schliesslich auf allen 4 Bahnen die jeweiligen Höchstresultate. Mit grossartigen 839 Holz holte sich der Luzerner Spitzenkönner überlegen den verdienten Sieg. Mit 805 und 802 Holz gingen die Ränge 2 und 3 an Stefan Kocsis und Nik Wendelspiess. Mit 799 Holz wurde Walter Dornbierer letztlich undankbarer Vierter. Wir gratulieren Fridolin Wicki sehr herzlich zum insgesamt 3. Einzel-Cupsieg (nach 2005 und 2011). Damit ist er in der Bestenliste der erfolgreichsten Teilnehmer auf Rang 2 vorgerückt. Unbestritten erfolgreichster SFKV-Cupteilnehmer bleibt der unvergessene Angelo Göppel, der zwischen 1981 und 1994 insgesamt 6 Titel holen konnte.

Bild Einzelcup 

Die 4 Finalisten

1. Rang Fridolin Wicki 839 Holz 2. Rang Stefan Kocsis 805 Holz 3. Rang Nik Wendelspiess 802 Holz 4. Rang Walter Dornbierer 799 Holz

 die Resultate im Detail